VR-Kündigungsgeld für Privatkunden

Mit Termingeld Vermögen sicher anlegen

Mit dem VR-Kündigungsgeld können Privatkunden freies Vermögen sicher anlegen. Sie gehen bei dieser Geldanlage kein Kursrisiko ein. Sie bestimmen selbst, wie viel Kapital Sie anlegen möchten und über welchen Zeitraum. Verfügungen sind mit einer Kündigungsfrist von 35 und 60 Tagen möglich.

Festgeld für Privatkunden im Überblick

Ohne Risiko Kapital anlegen

Legen Sie Ihr liquides Vermögen auf einem Festgeldkonto an. Das Ende der Anlagezeitspanne können Sie auf den Tag genau bestimmen und haben so volle Planungssicherheit. Der Privatkundenberater Ihrer Bremische Volksbank eG berät Sie gerne bei Fragen zu Details, beispielsweise zur geeigneten Anlagesumme oder zu Ihren individuellen Konditionen.

Ihre Vorteile mit dem Festgeld für Privatkunden

  • Individuell festgelegte Laufzeit
  • Sichere Anlagevariante ohne Kursrisiko
  • Planungssicherheit dank überschaubarer Anlagedauer
  • Verlängerung nach Laufzeitende möglich
  • Keine versteckten Nebenkosten

Konditionen

Verzinsung (ab 09.01.2023)

Kündigungsfrist Verzinsung
35 Tage 1,00% p.a.
60 Tage
1,25% p.a.

Häufige Fragen zum Festgeld für Privatkunden

Wie kann ich über das angelegte Vermögen verfügen?

Über Ihr angelegtes Betriebsvermögen können Sie mit einer Kündigungsfrist von nur 35 oder 60 Tagen ganz oder teilweise verfügen.

Wann fallen die Zinsen an?

Eine etwaige Zinsgutschrift erfolgt zum Quartalsende. Die möglichen Zinsen können Ihrem Referenzkonto gutgeschrieben werden.

Was ist ein Freistellungsauftrag?

Mit einem Freistellungsauftrag bleiben Ihre Kapitalerträge maximal bis zur Höhe des Sparerpauschbetrags steuerfrei. Dieser beträgt 1.000 Euro bei Ledigen und 2.000 Euro bei gemeinsam veranlagten Eheleuten oder eingetragenen Lebenspartnern. Sparer mit geringeren Sparguthaben werden damit vor einer übermäßigen Besteuerung bewahrt.

Um die Steuerbefreiung zu erhalten, müssen Sie Ihrer Bremische Volksbank eG einen Freistellungsauftrag erteilen. Liegt der Bank kein Freistellungsauftrag vor, ist sie gesetzlich verpflichtet, auf alle Kapitalerträge 25 Prozent Abgeltungssteuer – zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer – an das Finanzamt abzuführen.

Der Sparerpauschbetrag lässt sich auch auf mehrere Konten und Geldanlagen bei verschiedenen Kreditinstituten verteilen. Sie müssen jedem einzelnen Institut einen gesonderten Freistellungsauftrag erteilen. Die Summe aller erteilten Freistellungsaufträge ist auf den maximalen Sparerpauschbetrag begrenzt.

Wenn Ihr Einkommen unterhalb der Einkommenssteuergrenze liegt, müssen Sie keine Kapitalerträge versteuern. Dies ist zum Beispiel bei Minderjährigen der Fall, die noch nicht über ein eigenes Einkommen verfügen. Damit die Bank, bei der die Geldanlage besteht, die Steuer nicht automatisch abführt, müssen Sie ihr eine sogenannte Nichtveranlagungsbescheinigung – auch NV-Bescheinigung genannt – vorlegen. Diese Bescheinigung erhalten Sie auf Antrag bei Ihrem Finanzamt. Die Steuerbefreiung ist bei einer NV-Bescheinigung nicht auf den obengenannten Sparerpauschbetrag begrenzt.

Freistellungsauftrag

    

Wie wird die Kirchensteuer abgeführt?

Die nachfolgenden Ausführungen sind für Sie nur interessant, wenn Sie kirchensteuerpflichtig sind, also Mitglied einer Kirchensteuer erhebenden Religionsgemeinschaft. In diesem Fall greift das automatisierte Kirchensteuerverfahren. Ihre Bremische Volksbank eG führt die anfallende Kirchensteuer auf die Kapitalerträge zusammen mit der Kapitalertragssteuer automatisch an das Finanzamt ab. Dazu rufen die Banken einmal jährlich das sogenannte Kirchensteuerabzugsmerkmal (KiSTAM) beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) ab. Wenn Sie allerdings beim BZSt einen Sperrvermerk beantragt haben, erhält die Bank auf ihre Abfrage nur einen neutralen Nullwert vom BZSt. In diesem Fall müssen Sie die auf die abgeführte Kapitalertragssteuer noch anfallenden Kirchensteuerbeträge gegenüber Ihrem Wohnsitzfinanzamt deklarieren. Wichtig: Wenn keine Kapitalertragssteuer anfällt – zum Beispiel bei ausreichendem Freistellungsauftrag oder Vorliegen einer NV-Bescheinigung – fällt auch keine Kirchensteuer an.


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