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Was muss in die Reisekasse?

So zahlen Sie im Urlaub sicher und flexibel

Endlich: Ihr Urlaub rückt immer näher und die Vorfreude auf die wohlverdiente Erholung steigt. Bevor es losgeht, steht jedoch noch eine wichtige Entscheidung an: Wie organisieren Sie Ihre Reisekasse? Viele denken dabei vor allem an Bargeld und überlegen gleichzeitig, ob der Betrag Spontanausflüge abdeckt oder der Verlust im Falle eines Diebstahls zu hoch ist. Der richtige Zahlungsmittel-Mix erleichtert Ihnen die Entscheidung, sodass Sie auch im Ausland sicher und flexibel bezahlen können.

Das Wichtigste in Kürze

  • Setzen Sie auf einen Zahlungsmittel-Mix aus etwas Bargeld, Kreditkarte und je nach Reiseziel girocard oder mobile Zahlung.
  • Prüfen Sie vor der Reise Gebühren, Kartenlimits, Besonderheiten beim Auslandseinsatz und Notfallnummern Ihrer Bank.
  • Zahlen Sie im Ausland möglichst in der Landeswährung, um ungünstige Umrechnungskurse zu vermeiden.

Bargeld für die Reisekasse

Das Taxi zum Hotel oder das Trinkgeld für den Gepäckträger zahlen Reisende in der Regel bar. Informieren Sie sich gegebenenfalls darüber, ob Services wie Uber oder weitere Taxi-Apps in Ihrem Reiseland verfügbar sind und laden Sie diese zur Sicherheit herunter. So können Sie für Ihren Transport bargeldlos bezahlen. Dennoch bietet es sich für solche Ausgaben an, einen gewissen Betrag in der Landeswährung im Gepäck zu haben. Fremdwährungen können Sie vor Urlaubsbeginn bei Ihrer Bremische Volksbank Weser-Wümme eG bestellen.

Unser Tipp: Behalten Sie vor Ihrem Urlaub die Wechselkurse im Blick, um einen besonders günstigen Zeitpunkt für die Bestellung der Landeswährung Ihres jeweiligen Reiseziels abzupassen.

Ein Muss für die Reisekasse: die Kreditkarte 

Für Reisen außerhalb der Eurozone – etwa in die USA, nach Kanada oder Thailand – empfiehlt sich das Mitführen einer Kreditkarte. Sie ist das universellste Zahlungsmittel und wird weltweit in Hotels, Restaurants, Geschäften und bei Online-Buchungen akzeptiert. Zudem können Sie damit an über 1 Million Geldautomaten sicher Bargeld abheben.

Achten Sie bei Kartenzahlungen darauf, immer in der Landeswährung zu bezahlen – so erhalten Sie in der Regel den günstigeren Wechselkurs. Viele Kreditkarten bieten zudem einen 24-Stunden-Notfallservice im Ausland.

girocard (Debitkarte) – praktisch im Euroraum

Reisen Sie innerhalb der Eurozone, zum Beispiel nach Frankreich oder Österreich, können Sie Ihre girocard (Debitkarte) als Zahlungsmittel nutzen. In Ländern mit Euro-Währung zahlen Sie damit gebührenfrei und unkompliziert.

Beachten Sie jedoch: Außerhalb Europas wird die girocard oft nicht akzeptiert. Dort stoßen Sie schnell an Grenzen – sei es beim Bezahlen oder bei Bargeldabhebungen. Nutzen Sie daher die girocard im Euro-Raum als Ergänzung zur Kreditkarte. Für Auslandsreisen außerhalb Europas ist sie meist nur eingeschränkt geeignet

Geldwechsel-Tipp

Informieren Sie sich bei Ihrer Bremische Volksbank Weser-Wümme eG über Kartenmodelle ohne Auslandseinsatzgebühren und über mögliche Zusatzleistungen wie Reiseversicherungen oder Bonusprogramme. Stellen Sie zudem sicher, dass das Tageslimit bzw. der Verfügungsrahmen Ihrer Kreditkarte für Ihre geplanten Kosten ausreicht. Besonders bei Hotelbuchungen können diese schnell ausgeschöpft werden.

Mehr erfahren

Karte im Urlaub weg? So sperren Sie Ihre Karten von überall

Ein Kartenverlust im Ausland ist unangenehm – aber mit guter Vorbereitung kein Drama. Damit Sie im Notfall handlungsfähig bleiben, hilft ein klarer Plan:

Sofort sperren lassen

Nutzen Sie den zentralen Sperr-Notruf +49 116 116 (kostenfrei in Deutschland) oder +49 30 4050 4050 im Ausland. Alternativ bieten viele Banken auch Online-Sperrfunktionen über ihre Apps oder Websites an.

Karte oder Online-Banking sperren

Verlust melden

Informieren Sie Ihre Bank und lassen Sie sich den Sperrzeitpunkt bestätigen. Bei Verdacht auf Diebstahl erstatten Sie zusätzlich Anzeige bei der örtlichen Polizei.

Ersatzkarte anfordern

Je nach Anbieter kann eine Ersatzkarte an Ihre Urlaubsadresse oder ins Hotel gesendet werden. Klären Sie vorab, ob Sie bei Verlust eine Ersatzkarte erhalten und wie dafür die Kosten ausfallen.

Kontobewegungen überwachen

Behalten Sie Ihr Konto im Blick. Bei unautorisierten Abbuchungen hilft schnelles Handeln, um Schäden zu begrenzen.

Wer vorbereitet ist, reist entspannter

  • Notieren Sie sich Kartennummern und Sperrnummern separat
  • Führen Sie bei längeren Reisen eine zweite Karte mit
  • Hinterlegen Sie bei Vertrauenspersonen Vollmachten für Notfälle

Mit diesen Maßnahmen sind Sie auch in Ausnahmesituationen gut geschützt.

Kontaktlos und mobil – zahlen mit Karte, Handy oder Uhr

Immer mehr Länder ermöglichen kontaktloses Bezahlen – ob mit der Bankkarte, dem Smartphone oder der Smartwatch. Das ist besonders praktisch bei kleinen Beträgen oder wenn es schnell gehen soll. Voraussetzung: Ihre Karte oder Ihr Gerät ist NFC-fähig und für mobiles Bezahlen eingerichtet.

Hinweis: Prüfen Sie vor der Reise, ob mobile Bezahldienste wie Apple Pay oder Google Pay an Ihrem Reiseziel unterstützt werden. In manchen Ländern ist ein Internetzugang zur Freischaltung nötig.

Zur BankingApp

Checkliste: Was gehört in die Reisekasse?

  • Bargeld in Landeswährung für die ersten ein bis zwei Tage
  • Kreditkarte mit weltweit akzeptiertem Anbieter (zum Beispiel Visa oder Mastercard)
  • girocard (nur für Reisen innerhalb des Euro-Raums sinnvoll)

Zur Vorbereitung vor der Reise

  • Persönliche Identifikationsnummern (PIN) für alle Karten
  • Informationen zu Gebühren, Einsatzgrenzen und Auslandseinsatz bei Ihrer Bank einholen
  • Karte für die Nutzung im Ausland freischalten lassen, zum Beispiel Auslandssperre aufheben
  • Mobile Payment einrichten und testen, zum Beispiel Apple Pay, Google Pay
  • Notfallnummern zum Sperren der Karten abspeichern
  • Reiseversicherungen überprüfen - sind oft mit Kreditkarte verknüpft
Informationen zu Reiseversicherungen

Während der Reise im Blick behalten

  • Bargeld sicher verwahren, zum Beispiel im Hotelsafe
  • Nur den Tagesbedarf an Bargeld mit sich führen
  • Immer in der Landeswährung bezahlen, nicht in Euro umrechnen lassen
  • Geldautomaten sorgfältig auswählen - vor Manipulation schützen
  • Karten bei Verlust oder verdächtigen Abbuchungen sofort sperren lassen
  • Ersatzkarte für Notfälle mitnehmen
  • Liste wichtiger Rufnummern und Kartendetails getrennt vom Portemonnaie aufbewahren
  • Überblick über Transaktionen behalten, zum Beispiel über die Banking-App

Checkliste: Was gehört in die Reisekasse?

  • Bargeld in Landeswährung für die ersten ein bis zwei Tage
  • Kreditkarte mit weltweit akzeptiertem Anbieter (zum Beispiel Visa oder Mastercard)
  • girocard (nur für Reisen innerhalb des Euro-Raums sinnvoll)

Zur Vorbereitung vor der Reise

  • Persönliche Identifikationsnummern (PIN) für alle Karten
  • Informationen zu Gebühren, Einsatzgrenzen und Auslandseinsatz bei Ihrer Bank einholen
  • Karte für die Nutzung im Ausland freischalten lassen, zum Beispiel Auslandssperre aufheben
  • Mobile Payment einrichten und testen, zum Beispiel Apple Pay, Google Pay
  • Notfallnummern zum Sperren der Karten abspeichern
  • Reiseversicherungen überprüfen - sind oft mit Kreditkarte verknüpft
Informationen zu Reiseversicherungen

Während der Reise im Blick behalten

  • Bargeld sicher verwahren, zum Beispiel im Hotelsafe
  • Nur den Tagesbedarf an Bargeld mit sich führen
  • Immer in der Landeswährung bezahlen, nicht in Euro umrechnen lassen
  • Geldautomaten sorgfältig auswählen - vor Manipulation schützen
  • Karten bei Verlust oder verdächtigen Abbuchungen sofort sperren lassen
  • Ersatzkarte für Notfälle mitnehmen
  • Liste wichtiger Rufnummern und Kartendetails getrennt vom Portemonnaie aufbewahren
  • Überblick über Transaktionen behalten, zum Beispiel über die Banking-App

FAQ zur Reisekasse

Wie viel Bargeld sollte ich auf einer Reise mitnehmen?
  • Es wird empfohlen, nicht mehr als ein Drittel Ihres geplanten Reisebudgets in bar mitzuführen. Für eine Woche Urlaub in Europa reichen in der Regel 100 bis 200 Euro in bar aus. Denken Sie daran, dass bei der Ein- oder Ausreise in die oder aus der EU Beträge ab 10.000 Euro angemeldet werden müssen.

Was tun bei Kartenverlust im Ausland?
    1. Sofortige Sperrung: Kontaktieren Sie den zentralen Sperr-Notruf unter +49 116 116 oder +49 30 4050 4050.
    2. Polizeiliche Meldung: Erstatten Sie Anzeige bei der örtlichen Polizei und fordern Sie eine KUNO-Meldung an.
    3. Kontakt mit der Bank: Melden Sie den Verlust Ihrer Bank und beantragen Sie gegebenenfalls eine Ersatzkarte.
    4. Kontobewegungen überwachen: Behalten Sie Ihre Transaktionen im Blick und melden Sie verdächtige Aktivitäten sofort.
Wie vermeide ich hohe Wechselkursgebühren?
    • Bezahlen Sie im Ausland immer in der Landeswährung, nicht in Euro.
    • Nutzen Sie Kreditkarten ohne Fremdwährungsgebühren.
    • Vermeiden Sie Geldautomaten mit versteckten Gebühren.
    • Prüfen Sie vor Transaktionen die aktuellen Wechselkurse.
Brauche ich eine Reisekrankenversicherung?
  • Ja, eine Reisekrankenversicherung ist sehr empfehlenswert. Sie kann im Ausland die Kosten für Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte und falls nötig auch den Rücktransport nach Deutschland übernehmen. Ohne eine solche Versicherung können schnell hohe Kosten entstehen, die gesetzliche Krankenkassen meist nicht abdecken.